Donnerstag, Juli 31, 2008

back at work

Ist ja eigentlich langweilig immer und immer wieder davon zu berichten, dass man bei der Arbeit ja soooo einen Stress hat und sooo viel zu tun hat und der ein oder andere einen totaaaaaal auf die Palme bringt. Aber wieso dachte ich, es würde sich irgendetwas ändern, bloß weil ich 3 Wochen Urlaub hatte? Seltsam. Ich dachte das wirklich. Es war so ein Gefühl. Vielmehr ein Wunsch. Dabei ändert sich nie etwas. Weshalb auch. Es geht gerade so weiter wie vorher auch. Allerdings bin ich, was meine Motivation mich nicht verheizen zu lassen angeht, etwas konsequenter. Ich habe mir vorgenommen jeden Tag eine Mittagspause einzulegen und zwar eine richtige und außerdem nicht mehr bis um 20 Uhr oder so im Büro abzuhängen. Und wieder ich bin froh, dass morgen Freitag ist.

Das positive am Büroalltag ist, dass die Kollegen alle sehr nett sind und mir sogar ein Geschenk gemacht haben zur Hochzeit. U.a. eine Pflanze two-in-one, unten Hängepflanze oben Bäumchen. leider habe ich keine Ahnung wie man das ganze gießen soll, aber ich versuche es mal mit einmal pro Woche.

Montag, Juli 28, 2008

Hochzeit organisieren

Einige Dinge von der Hochzeitsorganisation werde ich nie vergessen. Z.B. steht in den ganzen Ratgebern - und auch meine Freundinnen hatten es mir gesagt, dass man "rechtzeitig" mit der Suche nach dem Brautkleid anfangen soll. Also 1 Jahr vorher - spätestens 6 Monate vorher. Obwohl ich das belächelt habe und obwohl ich schneller ein tolles Kleid (also ich fand es wirklich toll) gefunden habe würde ich diesem Rat zustimmen. Weil ich vielleicht echt Dusel hatte, als ich in München in meiner Mittagspause in die "bridal lounge" spazierte und dort auf eine ambitionierte Brautausstatterin traf, die mich nett beraten hat. Aber vielleicht hätte ich ein günstigeres Modell gefunden, wenn ich mehr Zeit zum suchen gehabt hätte.

In den 5 Monaten, in denen wir die Hochzeit organisiert haben, habe ich oft gesagt, dass wir das, was uns an Zeit fehlt eben mit Geld bezahlen müssen, weil wir eben nicht ewig nach den Schnäppchen suchen können. (Umgekehrt bedeutet es, wenn man Geld sparen will sollte man frühzeitig mit dem organisieren beginnen.)

Eine Woche vor der Hochzeit hatten T. und ich Urlaub genommen, um uns in Ruhe vorzubereiten und noch die letzten wichtigen Dinge zu erledigen. Meine Familie war zur Unterstützung aus Griechenland angereist. In dieser Woche kam ich kaum dazu mal ins Bad zu gehen, weil es ständig belegt war. 8 Personen mussten sich irgendwie arrangieren. Unsere Wohnung war noch nie so belebt. Sonst sind wir - wenn überhaupt - nur am Wochenende mal da. Ich stellte fest, dass es schön ist, seine Familie um sich zu haben und um Rat fragen zu können. Schließlich konnte ich auch einige Dinge von anderen erledigen lassen.

Eine ganz wichtige Sache, die ich beim Hochzeit organisieren gelernt habe: So wenig wie möglich selbst machen. Und immer schön auf Leute hören, die so etwas schon mal durch gemacht haben. Und Helferlein suchen! Das einzige, das wir wirklich selbst gemacht haben waren die Einladungen. Und das war im Nachhinein betrachtet zwar schön und hat Spaß gemacht, aber für uns war es zu zeitaufwändig. Immerhin hatten wir nur 7 gemeinsame Wochenenden in Stuttgart in denen wir tatsächlich etwas gemeinsam organisieren, anschauen, besorgen, buchen, besprechen u.s.w. konnten.

Manche Dinge mussten eben quick and dirty erledigt werden. Band buchen, Saal buchen, Catering buchen, Fotograf buchen. Zum Glück lässt sich - dank E-Mail und online-banking - auch vieles aus der Ferne steuern. Gemeinsame Termine wurden so gesetzt, dass man an einem Tag 3 oder 4 Dinge abhaken konnte. Es gab aber sehr viele Kleinigkeiten, die man persönlich besorgen musste. Utensilien für die kirchliche Trauung, Wein, Kleider, Schuhe, Schmuck, Friseur, Kosmetikerin, Deko, Probeessen und und und...

Bei manchen Dingen ging es nicht so schnell. Ich wollte unbedingt Rosen in der Farbe weiß/rosa in Kombination mit Hortensien. Ich dachte der Blumenstrauß und die Deko würde ich an einem Tag mit der Floristin besprechen und fertig. Aber da hatte ich mich geirrt. Mehrere Male war ich bei ihr. Und weil sie in der Nähe ihren Laden hat wollte ich keinen anderen Floristen suchen, aber sie hat nicht so recht verstanden, was ich wollte. Am Ende hat es dann zum Glück doch geklappt und die Deko war sehr schön. (Ist das nicht 'ne schöne Rose???)

Seit der Hochzeit denke ich manchmal, was man hätte anders machen können, aber ich fand alles wunderbar und würde nichts anders machen. Ich bin froh, dass wir alles so gemacht haben, wie wir es gemacht haben, denn es war einfach alles alles wunderbar! Der schönste Tag in meinem Leben und es war jeden Cent wert!!!

Und wenn Ihr mal vor der Frage steht: "Hilfe ich heirate! Was ist zu tun?" Dann stehe ich gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Montag, Juli 14, 2008

verheiratet

Morgen geht es in die Flitterwoche. Ich kann es kaum glauben, dass ich jetzt verheiratet bin. Und es war wirklich der schönste Tag in meinem Leben. Ich habe alles total genossen!


Danke an alle für die Unterstützung in welcher Form auch immer. Vielen Dank für alles.

Jetzt bin ich absolut erschöpft und werde eine Woche lang nur schlafen, schlafen, schlafen.

Samstag, Juli 05, 2008

So ein Stress

Am Donnerstag war ich noch bis 22 Uhr im Büro um alles noch irgendwie fertig zu machen was ging - vor dem großen Urlaub. Danach bin ich das erste Mal in München Auto gefahren. Super! Irgendwie war ich gefangen im Altstadtring und kam da nicht raus! Peinlich, peinlich - ich habe 1 Stunde gebraucht um heim zu kommen. Aber ich habe einfach nicht an der richtigen Stelle abbiegen können. Na ja...


Am Freitag habe ich meine Sachen aus meinem Mietzimmer geräumt. Meine Vermieterin/Mitbewohnerin war irgendwie kurz angebunden, meinte ich sei ja doch unzufrieden gewesen und wünschte mir alles Gute undsoweiter... 
In den zwei Jahren hat sich eine Menge Krempel angesammelt. Dabei hatte ich nur ein Zimmer. Ich habe so viel weggeschmissen, bin fünf Mal schwer beladen mit jeweils mehreren Tüten zu den Müllcontainern runter. Genau so oft musste ich runter um das Auto zu beladen. Danach war ich fix und fertig und bin erst mal frühstücken gegangen. Auf dem Rückweg begegnete mir noch eine Zigeunerin, die "Madam ihre Aura lesen" wollte, weil sie zufällig ihre Karten dabei hatte. Nee, danke. Ich kenne meine Aura.  Stress, Stress, Stress!

Denn obwohl ich Freitag Urlaub hatte musste ich doch noch mal zum Kunden um etwas fertig zu machen. Und zur Packstation um etwas zu holen. Danach wieder zurück nach Hause und das Auto holen. Die nächste Herausforderung: Mein Hochzeitskleid von der Schneiderin holen, die ein paar Anpassungen gemacht hatte. Adresse: Neuhauserstraße - mitten im Zentrum! O.k., tief durchatmen und einfach losfahren. 14:15 Uhr - der Termin ist um 15 Uhr, das wird ja wohl zu schaffen sein. Sicher habe ich den einen oder anderen Autofahrer genervt, aber ich habe es geschafft ins Zentrum zu fahren und in einem Parkhaus zu parken. So war ich superpünktlich. Ha! Dann noch mal ins Büro um etwas zu holen, das ich vergessen hatte und dann ENDLICH um 17 Uhr nach Stuttgart fahren. 19:30 Uhr war ich dann zuhause. Ach ja noch fünf Mal rauf und runter um das Auto wieder auszuladen. Dann war ich wirklich fix und fertig.

Und heute Am Samstag wache ich auf und bin erkältet, habe Muskelkater und frage mich, wie ich alles in den nächsten Tagen noch gebacken bekommen soll! Oi... 

Dienstag, Juli 01, 2008

Cheftausch

Ich habe seit zwei Wochen wieder einen neuen Zimmerkollegen. Diesmal ein etwas älterer total ruhiger Typ. Ganz nett. Redet nicht viel. Ich nerve ihn mit der Klimaanlage und meinen 40 Telefonaten am Tag. Er macht gerne mal das Fenster auf.

Heute ist der erste Tag vom neuen Chef. Allerdings habe ich noch nicht viel von ihm mitbekommen. Bis jetzt sitzt er die ganze Zeit im Besprechungszimmer mit dem Ober-ober-Chef und dessen neuer Assistentin.

Die Ex-Büroleiterin ist auch noch da. Keiner weiß wie lange noch. In den letzten Tagen lässt sie keine Gelegenheit aus, Gift zu verspritzen. Vielleicht ist das typisch Frau? Ich frage mich wie ein Mann wohl in ihrer Situation reagieren würde. Sie versucht bei den Angestellten schon eine negative Einstellung gegenüber dem Neuen zu erzeugen. Und das schafft sie mit ganz gezielten Aussagen, die uns klar machen sollen, dass sie die Macherin ist und der Neue nur ein Showmaster, dass sich hier alles ändern wird und zwar zum Schlechten, dass er sie ja unbedingt hier im Büro halten will aber sie nicht seinen Butler spielen will .... u.s.w.

Wie wollen die beiden in der nächsten Zeit miteinander umgehen?

Ich werde ab nächster Woche im Urlaub sein und komme erst in drei Wochen wieder, daher werde ich diese spannende "Übergangs"-Zeit nicht mit erleben. Schade eigentlich. Das sind doch die Themen, die die Mittags- und Kaffeepausen interessant machen! Na wenigstens haben die Kollegen dann viel zu erzählen, wenn ich wieder da bin...